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Brombachsee Cat-Cup '13


Zeit: 
11.10.2013 - 13.10.2013
Ort: 
Enderndorf - Großer Brombachsee
Verein: 
WSGR
Freigabe: 
bestätigt
EuroCup: 
nein
RL-Faktor: 
1,0
M: 
3 (3 Wettfahrten (bis 31.03.2014 Maximum bei 1 bis 2 Wettfahrttagen))
Starter: 
12
Moth-Starter: 
12
Ergebnis: 
  1. Thomas Huber
  2. Carlo Mäge
  3. Max Mäge

...
oder direkt auf der Clubseite.

Auschreibung: 

als PDF

Anbei die Ausschreibung für die wohl letzte Regatta in 2013.

Wir konnten am Brombachsee klar machen, dass wir bei dieser Catregatta ebenfalls starten dürfen.

Wenn wir über 10 Meldungen haben sogar mit eigenem Start und Kurs.

Ich denke dass bekommen wir hin, da erste Umfragen schon die 10 Boote zusammenkommen lassen.

 

3 x Locals vom Brombachsee

2 x Mäge

Harald

Thomas und Wolfgang Huber

Stefan Kreiss (unser ex Finnsegler)

Und vielleicht auch noch ein paar Österreicher.

 

Wird sicher ganz nett als Saisonabschluss.

 

Grüße

Carlo

 

Und von Berlin ist der Brombachsee ja auch nicht weit ;-)

 

Das Vereinsheim wird spätestens am Freitagabend geöffnet.
Es wird dann auch schon eine kleine Mahlzeit für die ersten Gäste gekocht.

Einschreiben ist am Freitagabend und am Samstag von 8:30 bis 10:30 Uhr.
Wir bitten um rechtzeitiges Einschreiben, da wir sonst davon ausgehen, dass die Teilnahme zurückgezogen wurde und wir dein/Ihr Abendessen an Nachmelder vergeben werden!

Bericht: 

Moth & Cat Cup Brombachsee
Die Vorfreude ist groß: 8 Tage vor der Regatta ein tolles Meldeergebnis und ich male mir schon aus, wie 17 Motten bei 3 bis 4 Windstärken am herbstlichen Brombachsee den Katamaranen um die Ohren flitzen. 5 Tage später die Ernüchterung! Windvorhersage geht gegen null und Temperaturen um den Gefrierpunkt liefern den Rest.
Freitag acht Uhr: ich schaue aus dem Fenster und sehe mein Boot. Die Persenning ist mit 4 cm Schnee bedeckt. Muss das wirklich jetzt schon sein? Am Nachmittag machen Carlo und ich uns auf den Weg Richtung Brombachsee. Kurz nach acht sind wir da. Im gemütlichen Clubhaus wurden wir schon von einigen Mothies erwartet. Wir stärkten uns für den nächsten Tag und bezogen unsere Betten im „Hubermobil“.
Samstag: der Wetterbericht und vor allem die Windvorhersage ist immer noch bescheiden. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hubermobil geht's zur Anmeldung. Immerhin haben es 11 Mothies geschafft, dem Wetter zum Trotz. Unsere ausländischen Freunde haben wohl aufgrund der Wetterlage vorgezogen zuhause zu bleiben. Mit Michi Schulz-Merkel hat ein Altbekannter nach 3 Jahren „Walz“ wieder zu uns gefunden. Auch der jugendliche Nachwuchs war mit Patrick Schneider und Stefan Gieser auf der DMV Moth, gut vertreten. Danach Boote aufbauen,  "hilft ja nix",  aber wie zu erwarten war ziert sich der Wind und so geht es wieder ins „Restaurant Huber“ wo zu meiner vollsten Zufriedenheit ein Topf mit Weißwürsten und Weißbier auf uns wartet. Nach den Würsten und nachdem man dann allen Catseglern erklärt hat wie denn das mit dem Foilen so funktioniert, wieder ins Wohnmobil zu Tee und Kuchen. Jetzt wird es langsam spät und siehe da um 16 Uhr bläst die Wettfahrtleitung zum Auslaufen! Doch die Freude hält nur kurz, zu wenig Wind zum Foilen. Regatta wird trotzdem gesegelt, erst nach dem Zieleinlauf des knapp 50 Minuten dauernden Rennen weht der Wind kräftig genug damit wir zumindest kurz zeigen können was die Motte so attraktiv macht. Wieder an Land erwartet uns ein hervorragendes Abendessen; sehr großes Lob an die Küche.
Sonntag: Um 11h geht es bei leichtem Wind und wärmenden Sonnenstrahlen wieder aufs Wasser. Es werden zwei Wettfahrten bei sehr schwierigem, böigem Wind mit 4-10 Knoten gesegelt.  Wer die Böen am besten findet und auf die Foils kommt, ist vorne. Auch mir gelingt dies im dritten Lauf und erst kurz vorm Ziel hat Thomas Huber mehr Glück und rutscht noch vor mir ins Ziel.  Danach bricht die Regattaleitung ab, da die Auswertung der Katamarane sehr aufwändig und zeitintensiv ist. Nun frischt der Wind auf und lässt uns zumindest noch zeigen mit welchem Speed die Motten über den See flitzen. Topspeeds von über 20 Knoten waren drin. Nichts desto trotz, wir haben drei Rennen ins Ziel gebracht und die Veranstalter haben sich sehr um uns bemüht.

MaxAm Ende steht Thomas Huber ganz oben auf der Ergebnisliste. Herzlichen Glückwunsch zur ersten gewonnen Moth Regatta! Punktgleich Carlo auf Platz zwei und ich auf Platz drei. Das „Hubermobil“ belegt damit alle Podiumsplätze. Die erstklassige Verpflegung und Wohnmobil Luxus zahlt sich eben aus!
Die „Verweigerern“ kann man nur bemitleiden. Ihr habt einen netten und am Sonntag gut „foilbaren“ Saisonabschluß mit goldenem Oktoberwetter verpasst. Am Sonntag konnte man dann in T-Shirt zusammenpacken!
Und zur WSGR kann ich nur sagen immer wieder gerne, am liebsten mit ein bisschen mehr Wind.
Grüße und kommt gut über die segelfreie Zeit 
Max

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