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Österreichische Moth Meisterschaft '13


Zeit: 
11.05.2013 - 12.05.2013
Ort: 
Attersee
Verein: 
Union-Yacht-Club Attersee
Freigabe: 
bestätigt
EuroCup: 
ja
RL-Faktor: 
1,2
M: 
3 (3 Wettfahrten (bis 31.03.2014 Maximum bei 1 bis 2 Wettfahrttagen))
Starter: 
18
Moth-Starter: 
18
Ergebnis: 

Attersee 2013

Auschreibung: 

Weitere Infos auf der Clubseite

Online Anmeldung

Meldeliste

Bericht: 

Eurocup 2013 der International Moth am Attersee

Die Vorfreude: Der Attersee, zwischen Mondsee und Traunsee gelegen, ist ein

wunderschöner See mit klarem Wasser und liegt in Nord-Süd Richtung zur
Hälfte in den Bergen mit steilem Ufer. Bei schönem Wetter baut sich äußerst
Bootsparkgleichmäßiger Thermikwind, der
"Rosenwind", aus NO auf. Herrlich zu
segeln, etwa um die 4 Windstärken, so
konnte ich es vor drei Jahren schon mal
genießen.

Das erste Event der neuen
Eurocupserie für unsere Motten
versprach laut Meldeliste internationale
Beteiligung aus fünf Nationen. Es sollten ebenso verschiedene Bootstypen
da sein. Einige waren schon ganz heiß, die neue "Rocket" zu sehen.
Letztendlich wurde es mit der Begutachtung nichts, da Mike Cooke die
Anreise aus England wegen der angesagten Wetterbedingungen dann doch
zu weit war.

Die Anfahrt: Einige der Teilnehmer wollten bereits am Donnerstag zum Training

kommen. Ich konnte erst am Freitag Vormittag anreisen. Während der
ganzen Fahrt Regen. Aufgewirbelte Gischt mit nur 100m Sicht, kein gutes
Omen auch vom Wetterbericht. Aber egal, gemeldet ist gemeldet und die
Anderen kommen ja auch. 12:00 Uhr mittags kam ich an. Daniel ging gerade
aufs Wasser. Wind war ausreichend zum Fliegen. Nach dem Abladen
allerdings nicht mehr, der Regen dafür ausgiebiger. Den Rest des Tages
verbrachten wir mit Boote vermessen, um fehlende Messbriefe zu erstellen.
Doug Culnane trotzte dem Regen mit Maßband und viel Elan. Vielen Dank
nochmal! Nach getaner Arbeit gings abends gemeinsam zum Pizza essen.
Anja und Gerold, Carlo, Max und Thomas kamen nach einiger Zeit auch an
und verstärkten die Runde. Danach wechselten wir noch in eine Bar im
Nachbarort. Ein paar blieben bis tief in der Nacht bei Thomas im Wohnmobil
und einigen Gläschen Rum hängen...

Der Samstag und die Wettfahrten: Zuerst mal frühstücken, dann die Autos, die

gestern vorsichtshalber stehengelassen wurden wieder einsammeln.
CarloDer Wind ließ noch auf sich warten, zum
Glück war es halbwegs trocken. Dann doch
irgendwann auslaufen. Mit viel Gefühl
konnten wir bei den leichten Winden die
Boote immer wieder mal auf die Foils bringen.
Drei Wettfahrten sollten es im Laufe des
Nachmittags werden, mehr war nicht drin. In
der ersten Wettfahrt lagen noch 6 Boote, Niki
Liebscher, Fredo, Thomas, Adriano, Doug und ich bis kurz vorm Ziel
Nikigleichauf. Am Schluß war Niki knapp vorne. Dann
war erstmal der Wind weg. Die Wettfahrtleitung
schickte uns zum Warten glücklicherweise an
Land. Bereit gestelltes Freibier und ein geheizter
Wintergarten verkürzte die Zeit. Eine zweite
Wettfahrt absolvierten wir etwas später, wieder bei
leichtem Wind. Abwechselnd fliegen und lowriden.
Bei den Vorwindkursen war wiedermal die
schwerwiegende Entscheidung angesagt, platt
vorm Laken oder doch fliegen? Erster im Ziel war
Carlo vor Fredo und Niki.
Die dritte Wettfahrt hatte eigentlich den besten
Wind, da konnten viele immerhin eine komplette
Runde durchfliegen. Das konnte Fredo am besten
und lag vor Max gefolgt von Niki. Die
Wettfahrtleitung hat das maximal Mögliche
herausgeholt und beendete diesen Tag um ca. 19:00 Uhr.

Der Sonntag: Warten auf Wind. Studieren der Foils. Zwei östereichische

Bladerider waren mit längeren Ruderblättern mit Foil von Aardvark
hochgerüstet. Die Assasin von Clemens hat Main und Ruder von Aardvark.
(Die Assasin von Niki ebenfalls. Allerdings schon das Ellway Design während die Foils
von Clemens noch das Ninja Design haben. - Anmerkung des Webmasters)

Das Wetter wurde nicht besser. Flaute, eine Regenbö mit Hagel mal von
rechts, die Nächste wieder von links. Keine Möglichkeit vernünftig zu segeln,
deshalb wurde um 14:00 Uhr von der Wettfahrtleitung beschlossen die
Wettfahrtserie mit den Ergebnissen vom Samstag zu beenden.
Gesamtsieger war wieder einmal Frederik Schmid. Als Sachpreis schleppte
Fredoer strahlend eine "GoPro action camera" und
einen Pokal mit Carbonsegel nach Hause. Mal
sehen, wo er die Kamera montiert, vielleicht auch
am Kinderwagen?
Nikis high aspect Foils (mit high modulus Kohle)
laufen wohl auch bei wenig Wind ganz gut, es
reichte für den zweiten Platz und als bester
Österreicher damit zum Titel "Östereichischer
Klassenmeister 2013 in der Intern. Moth". Auf
Platz drei landete Adriano Petrino, hochmotiviert,
aus der Schweiz. Carlo und Martin Zäh
punktgleich auf Rang 4 und 5. Dann waren die
wirklich tollen Sachpreise vergeben. Bei Rang 5
immerhin noch ein "i pod"! Einen Punkt dahinter
kam ich auf Rang 6 und gewann "einmal Bericht
schreiben" als drittbester Deutscher.

Die Sieger

Die Organisation: Michael Schönleitner organisierte mit viel Enthusiasmus das

ganze Event. Vom Sponsoring über Preise, clubinterne Organisation mit
allem Drum und Dran, Kontakte zu den Medien bis zum persönlichen
Empfang der Segler. Er selbst nahm mit seiner Bladerider teil. Leider konnte
am Sonntag, wegen des fehlenden Windes das geplante Video nicht
gedreht werden. Die Website für die komplette Eurocup Serie wurde ebenso
von ihm ins Leben gerufen. Respekt! Ich hoffe die Seite kann noch von den
folgenden Veranstaltungen mit tollem Material gefüllt werden.

Fazit: S'ist einmal im Leben so! http://www.youtube.com/watch?v=g6Rr1DOHXc0

Trotz des schlechten Wetters, eine schöne Veranstaltung. Ich weiß der
Attersee kann mit dem Wetter auch anders. Deshalb freue ich mich schon auf
das nächste Jahr und komme gerne wieder.

Wolfgang

 

 

Wolfgang Huber GER 3136

 

 

PS: Vielen Dank an Anja für Bild- und Videomaterial

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eurocup_2013_der_international_moth_am_attersee-1.pdf1.97 MB
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